Klimapartnerschaft
Eching -Urubamba
Die Gemeinde Eching und die Stadt Urubamba in Peru verbindet eine besondere Partnerschaft: Im Rahmen des Programms „Kommunale Klima- und Nachhaltigkeitspartnerschaften“ arbeiten beide Kommunen daran, konkrete Lösungen für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels zu entwickeln und voneinander zu lernen.

Dabei treffen zwei sehr unterschiedliche Regionen aufeinander. Genau darin liegt die Stärke der Zusammenarbeit. Während in Bayern Themen wie Flächenverbrauch, Konsum oder Energie oft im Vordergrund stehen, prägen in den Anden Fragen rund um Wasserverfügbarkeit, Landwirtschaft und Ökosysteme den Alltag.
Gleichzeitig zeigen sich klare Parallelen: Auch in Bayern werden Wasserknappheit, Bodenschutz und nachhaltige Landwirtschaft durch den Klimawandel zunehmend zu wichtigen Themen. Der Austausch macht sichtbar, wie eng diese Herausforderungen miteinander verbunden sind und was wir voneinander lernen können.
Warum eine Partnerschaft mit Urubamba?
Die Partnerschaft zwischen Eching und Urubamba besteht seit 1994. Sie geht auf bürgerschaftliches Engagement in Eching zurück, aus dem bereits Projekte in Peru entstanden sind und der Austausch zwischen beiden Kommunen aufgebaut wurde.
Die Klimapartnerschaft knüpft an diese langjährige Verbindung an und entwickelt sie gezielt im Hinblick auf Fragen des Klimawandels und der nachhaltigen Entwicklung weiter.
Urubamba ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Cusco und liegt im Heiligen Tal der Inka (Quechua: Willka Qhichwa). Die Stadt ist geprägt von ihrer geografischen Lage in den Anden und hat zugleich eine große kulturelle und historische Bedeutung.
Gleichzeitig ist die Region stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Veränderungen im Niederschlag, schwindende Gletscher und zunehmende Wetterextreme wirken sich direkt auf Landwirtschaft, Wasserversorgung und Lebensgrundlagen aus.
Die Partnerschaft schafft einen Rahmen, um gemeinsam an diesen Herausforderungen zu arbeiten und konkrete Projekte und Ansätze für Klimafolgenanpassung zu enwtickeln und umzusetzen.
Was uns verbindet
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Themen, die beide Kommunen betreffen, wenn auch unter unterschiedlichen Voraussetzungen:
- nachhaltiger Umgang mit Wasser
- Schutz und Nutzung von Boden und landwirtschaftlichen Flächen
- Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung
- Umweltbildung und Beteiligung der Bevölkerung
Gegenseitige Besuche, Workshops und gemeinsame Projekte begleiten die gemeinsame Arbeit an einem Aktionsplan, der über ein Jahr hinweg entwickelt und anschließend umgesetzt wird.
Mach mit!
Du hast Interesse, dabei zu sein? Dann trag dich hier unverbindlich ein:
Ergänzend wird die Partnerschaft im Rahmen des Programms „Globales Lernen in der vhs“ durch den Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV International) gefördert. Die Förderung ermöglicht es, globale Zusammenhänge vor Ort aufzugreifen, Projekte in Eching umzusetzen und lokale Akteurinnen und Akteure einzubinden.
Das Institut für praktische Emergenz (IPE) begleitet die Partnerschaft fachlich und entwickelt gemeinsam mit uns Formate für den Austausch und die Zusammenarbeit über das gesamte Jahr hinweg.
by fair means begleitet den Klimafrühling in Eching von der ersten Stunde an als kreativer Sparringspartner und hilft komplexe Themen sichtbar zu machen und ein authentisches visuelles Auftreten zu entwickeln.




Über das Jahr hinweg bieten wir verschiedene Formate an – Workshops, Treffen und Austauschmöglichkeiten. Sie unterstützen dich dabei, eigene Ideen weiterzuentwickeln, Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu finden und passende Partner für die Umsetzung zu gewinnen.
So entsteht Schritt für Schritt ein Netzwerk, das die Partnerschaft vor Ort trägt und lebendig macht.
Newsletter:
Kontakt
Gemeinde Eching:
Lena Herrmann | Klimaschutzmanagement
klimaschutz@eching.de
vhs*Eching:
Daniela Kirschstein | Leitung
daniela.Kirschstein@vhs-eching.de
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